Warmwasser im Alltag sparen, schont Geldbeutel und Umwelt

    Warmwasser macht etwa 13 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt aus.

    Wer den Warmwasserverbrauch senkt, profitiert nicht nur selbst, sondern schont auch die Umwelt:

    1. Es wird Geld für das Wasser selbst und die Erwärmung gespart, was bei steigenden Energiekosten umso mehr auf den Geldbeutel schlägt.
    2. Der CO2-Ausstoß, der mit dem Warmwasserverbrauch einhergeht, sinkt. 

    Wie hoch die Kosten für die Bereitung des Warmwassers sind, hängt zum großen Teil davon ab, wie das Wasser erwärmt wird. Die Wassererwärmung mit zentralen Heizsystemen wie Öl, Gas oder solarthermischen Anlagen ist meist günstiger und zugleich umweltfreundlicher als die mit dezentralen Systemen wie Durchlauferhitzer und Boiler. Besonders ungünstig bei Boilern: Weil das Wasser in ihnen länger steht und daher Gefahr durch Keime drohen würde, erhitzen sie das Wasser auf mindestens 60 Grad. Bei Durchlauferhitzern sollte man darauf achten, nur die Wassertemperatur einzustellen, die auch wirklich benötigt wird. So sind im Bad 38, an der Küchenspüle 45 Grad in der Regel ausreichend. Wer einen Boiler hat, sollte diesen öfter mal ausschalten, wenn beispielsweise niemand zu Hause ist. Auch nachts müsste das Gerät dauernd warmes Wasser vorhalten. 

    Oft lohnt es sich finanziell, alte elektrische Geräte gegen neue auszutauschen. Wer ein neues Gerät kauft, sollte genau hinschauen, denn es gibt große Unterschiede bei Wasser- und Stromverbrauch. Auch für Durchlauferhitzer gibt es seit einigen Jahren ein Energielabel.

    Warmwasser umweltfreundlich erwärmen

    In vielen Einfamilienhäusern sind Zirkulationspumpen im Einsatz, die das zentral produzierte Warmwasser in den Leitungen des Hauses zirkulieren lassen. Durch sie ist das Warmwasser permanent verfügbar. Das ist aber gerade nachts meist unnötig. Eine hilfreiche Ergänzung ist der Einbau einer Zeitschaltuhr, mit der die Pumpe an die individuellen Gewohnheiten angepasst wird.

    Eigenheimbesitzer können außerdem die Installation eine solarthermische Anlage erwägen, die das Wasser durch die Kraft der Sonne erwärmt. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt kann so etwa 60 Prozent seines Warmwassers regenerativ erzeugen.

    Hierbei ist eine Förderung über das KFW-Zuschussprogramm 458 möglich.

    Ob Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist, finden Sie schnell heraus unter: www.solardachkataster-cochem-zell.de

    Bund fördert Heizungspumpentausch

    Wer die Heizungspumpe tauscht und damit den Stromverbrauch senkt hat in einem Einfamilienhaus mehr als 150 Euro weniger Stromkosten pro Jahr.

    Alte Heizungspumpen können rund 10 Prozent der Stromkosten eines Haushalts ausmachen. Der Austausch einer Heizungspumpe – auch Umwälzpumpe genannt – rechnet sich besonders bei Modellen, die bis 2007eingebaut wurden. Die staatliche Förderung sorgt dafür, dass sich eine neue Heizungspumpe bereits in wenigen Jahren rentiert.

    Eine Heizungspumpe samt Einbau kostet etwa 400 Euro. Das BAFA zahlt einen Zuschuss von 15 Prozent auf den Bruttobetrag der Rechnung.

    Gefördert werden sämtliche Maßnahmen zur Optimierung von Heizungsanlagen in Bestandsgebäuden, deren Wärmeerzeuger älter als zwei Jahre und bei Wärmeerzeugung mit fossilen Brennstoffen nicht älter als zwanzig Jahre sind, mit denen die Energieeffizienz des Systems erhöht wird, wie beispielsweise der hydraulische Abgleich oder der Austausch der Heizungspumpe. 


    Ratsuchende können das Beratungsangebot des Kreiswerke Cochem-Zell, Eigenbetrieb Klima & Energie, in Anspruch nehmen:

    Einen Termin zur Energieberatung der Verbraucherzentrale können Sie telefonisch unter der Servicenummer 115 reservieren.

    Wer mehr über die individuellen Wassersparmaßnahmen zu Hause erfahren möchte, hat auch die Möglichkeit eines online „WasserCheck“ bei CO2online unter: www.warmwasserspiegel.de

     

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